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Videojournalisten gesucht!

Ein neues Geschäftsmodell sucht seine Partner

Sie bezeichnen sich als Videojournalist(in), sind Kameramann oder -frau, oder haben eine Ausbildung als Mediengestalter Bild und Ton oder etwas vergleichbares? Oder Sie finden einfach die Idee großartig, mit Kamera und Schnittcomputer den Lebensunterhalt zu verdienen und sind bereit, das dafür Notwendige zu lernen?   

Sie arbeiten als Ein-Mann/Frau-Team, von der Akquisition von Aufträgen bis zur Auslieferung des fertigen Filmes? Sie verstehen sich eher als Reporter(in) denn als Videokünstler(in)? Sie suchen das Geschäftsmodell, mit dem Sie zuverlässig ein ordentliches Jahreseinkommen realisieren können?  

Dann sind Sie hier richtig!

 


Quelle: http://www.videoaktiv.de

 

Rabert von Dahrenhorst berichtet, wie OrtsTV entstanden ist:  

Ich habe vor einiger Zeit ein Blog gestartet, dessen inhaltliche Aussagen ich durch selbst produzierte Videoclips unterstützen bzw. ergänzen wollte. Ich suchte also im Internet nach Informationen, wie man qualitativ hochwertige Videos produzieren kann, die über Youtube, Vimeo & Co. "ausgestrahlt" werden können. Bei dieser Suche habe ich irgendwann einmal in irgend einem Forum das Berufsbild des Videojournalisten gefunden. Ich forschte weiter, und bin bald auf Michael Rosenblum und dessen Theorie über die Ablösung der existierenden Medien durch Videojournalismus und Internet gestoßen – und auf seine Aussage, dass es noch kein wirklich funktionierendes Geschäftsmodell gibt, das diese Entwicklung wirtschaftlich sinnvoll umsetzen könnte.

Die Herausforderung

Ich glaube, Herr Rosenblum hat recht. Ich erinnere mich gut an die Vorträge, die ich in der ersten Hälfte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts vor Geschäftsführern und Managern mittelständischer Unternehmen gehalten habe. Ich versuchte, ihnen das Internet zu erklären und sie zu motivieren,  zumindest schon mal den Namen ihres Unternehmens als Domain registrieren zu lassen. Ich erntete ungläubiges Erstaunen und Kopfschütteln, und heute ärgern sich viele von denen immer noch darüber, dass irgendwelche Kleinbetriebe und Privatleute mit "ihrem Geschäftsnamen" im Internet unterwegs sind, oder sie "ihren Namen" für viel Geld haben kaufen müssen.

Ich denke, dass das Internet in Kombination mit den Möglichkeiten des Videojournalisten tatsächlich das Potential hat, die Presselandschaft in der Welt dramatisch zu verändern. Dies geschieht auch bereits häufig. Keine Zeitung, kein Magazin, kein Radiosender heute ohne Internetauftritt. Sie verdienen nur alle kein Geld damit.

Ich habe in den vergangenen Jahren gelegentlich Aufträge gehabt, Geschäftsmodelle für meine Beratungskunden zu entwickeln, für einige sehr spezielle Branchen. Ich weiß, wie ich so etwas methodisch angehen muss, und ich weiß, wie man eine Idee erfolgreich machen kann. So habe ich z.B. vor Jahren das heute erfolgreichste Franchisesystem seiner Branche für ein Hamelner Unternehmen konzipiert. Ich habe nun ein Geschäftsmodell für Videojournalisten entwickelt, mit dem man tatsächlich nicht nur seine Rechnungen bezahlen, sondern auch in Urlaub fahren kann. Seit April 2012 testen wir dies in einem Pilotbetrieb in einer kleinen Stadt bei Magdeburg und konnten dort inklusive aller Anlaufzeiten und -probleme im ersten Jahr mehr als 50.000 Seitenbesuche und mehr als 250.000 Seitenaufrufe verzeichnen – aus einem Ort mit ca. 10.000 Einwohnern, und praktisch vollkommen ohne Werbung außer Mundpropaganda – und die lokale OrtsTV-Seite natürlich. Suchmaschinen und Spam sind da schon herausgerechnet.

Das Angebot

Unser Geschäftsmodell ist als Franchise-System (so etwas wie McDonalds oder OBI) konzeptioniert. Die Franchise-Zentrale, also meine Kollegen und ich, sorgen dafür, dass Sie erfolgreich sind. Wir bilden Sie aus, wir unterstützen Sie im Tagesgeschäft, wir helfen Ihnen bei Problemen. Sie gründen und führen einen Betrieb an einem Ort Ihrer Wahl (sofern dort nicht schon jemand von uns ist), und wir sagen Ihnen, wie Sie damit erfolgreich sein können. Während ich selbst mich im Wesentlichen um die kaufmännischen Aspekte Ihrer Selbständigkeit kümmere, habe ich mit Andreas Richter, ehemaliger Chefredakteur eines Regionalfernsehsenders, Kameramann, Journalist und Ausbilder von Mediengestaltern, einen ausgewiesenen Spezialisten für die technisch-fachlichen und journalistischen Teile des Geschäftes gewinnen können. Gemeinsam betreiben wir nun die OrtsTV OHG, die Ihnen das auf diesen Seiten beschriebene Angebot macht.

Das Potential

Der Umsatz der gesamten Presse- und Medienindustrie beträgt in Deutschland derzeit ca. 20 Mrd €. Dies ist der Markt für unser Geschäftsmodell. Nach meinen derzeitigen Erkenntnissen können mit unserem Geschäftsmodell in Deutschland langfristig mehrere Tausend Videojournalisten einen Umsatz von zusammen bis zu 1 Mrd. Euro im Jahr erzielen. Mit Entwicklungsmöglichkeiten, die nach oben noch weit offen sind.

Unsere Videojournalisten können durch ihre Tätigkeit als OrtsTV-Reporter ein komfortables Einkommen erzielen. In unserem Pilotbetrieb haben wir das über mittlerweile mehr als 2 Jahre erprobt und nachgewiesen. Wer hätte den Ebays, Googles oder Amazons von heute zum Zeitpunkt ihrer Gründung geglaubt, dass sie einmal zu den bedeutendsten Unternehmen der Welt gehören werden? OrtsTV ist eine radikale Umsetzung des Prinzips "Think global, act local!". Wenn Sie interessiert sind, lesen Sie bitte weiter, wie Sie sich bewerben können.

Foto (c) Paul-Georg Meister / pixelio.de